Worin besteht der Unterschied zwischen wasserbasierter und ölbasierter Tinte für Fotoautomaten?

Ölbasierte Tinte entsteht durch Verdünnung des Pigments in Öl, beispielsweise Mineralöl oder Pflanzenöl. Die Tinte haftet durch Eindringen und Verdunstung des Öls auf dem Druckmedium; wasserbasierte Tinte verwendet Wasser als Dispersionsmedium, und die Tinte befindet sich auf dem Druckmedium. Das Pigment haftet durch Eindringen und Verdunstung des Wassers auf dem Druckmedium.

 

Die Tinten in der Fotoindustrie werden nach ihrem Verwendungszweck unterschieden. Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Arten: Wasserbasierte Tinten, die Wasser und wasserlösliche Lösungsmittel als Hauptbestandteile zur Auflösung der Farbbasis verwenden, und ölbasierte Tinten, die nicht wasserlösliche Lösungsmittel nutzen. Je nach Löslichkeit der verwendeten Lösungsmittel lassen sie sich in drei Typen einteilen: Farbstoffbasierte Tinten, die auf Farbstoffen basieren, werden derzeit in den meisten Indoor-Fotodruckern eingesetzt; pigmentbasierte Tinten, die in Outdoor-Tintenstrahldruckern verwendet werden; und Eco-Solvent-Tinten, die eine Zwischenstellung einnehmen und ebenfalls in Outdoor-Fotodruckern zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass diese drei Tintenarten nicht gemischt werden dürfen. Wasserbasierte Drucker können nur mit wasserbasierten Tinten betrieben werden, und ölbasierte Drucker nur mit Tinten mit schwacher Lösemittelkonzentration oder Lösemittelkonzentration. Da sich die Tintenpatronen, Schläuche und Düsen von wasserbasierten und ölbasierten Maschinen bei der Installation der Maschine unterscheiden, kann die Tinte nicht wahllos verwendet werden.

 

Es gibt fünf Hauptfaktoren, die die Tintenqualität beeinflussen: Dispergiermittel, Leitfähigkeit, pH-Wert, Oberflächenspannung und Viskosität.

1)Dispergiermittel: Es handelt sich um ein oberflächenaktives Mittel, das die physikalischen Eigenschaften der Tintenoberfläche verbessert und die Affinität und Benetzbarkeit der Tinte am Schwamm erhöht. Daher enthält die auf dem Schwamm gespeicherte und transportierte Tinte in der Regel ein Dispergiermittel.

2)Leitfähigkeit: Dieser Wert gibt den Salzgehalt der Tinte an. Für hochwertige Tinten sollte der Salzgehalt 0,5 % nicht überschreiten, um die Bildung von Kristallen in der Düse zu vermeiden. Bei ölbasierter Tinte hängt die Wahl der Düse von der Pigmentpartikelgröße ab. Bei großen Tintenstrahldruckern (15 pl, 35 pl usw.) bestimmt die Partikelgröße die Druckgenauigkeit. Dies ist von entscheidender Bedeutung.

3)Der pH-Wert gibt den pH-Wert einer Flüssigkeit an. Je saurer die Lösung, desto niedriger der pH-Wert. Umgekehrt gilt: Je alkalischer die Lösung, desto höher der pH-Wert. Um zu verhindern, dass die Tinte die Düse angreift, sollte der pH-Wert im Allgemeinen zwischen 7 und 12 liegen.

4)Oberflächenspannung: Sie beeinflusst, ob die Tinte Tropfen bildet. Hochwertige Tinte zeichnet sich durch niedrige Viskosität und hohe Oberflächenspannung aus.

5)Viskosität: Sie beschreibt den Fließwiderstand einer Flüssigkeit. Ist die Viskosität der Tinte zu hoch, wird die Tintenzufuhr während des Druckvorgangs unterbrochen; ist sie zu niedrig, fließt die Tinte aus dem Druckkopf. Tinte ist bei normaler Raumtemperatur 3–6 Monate haltbar. Eine zu lange Lagerung oder die Bildung von Ausfällungen kann die Verwendung beeinträchtigen oder zu Verstopfungen führen. Die Tinte muss luftdicht verschlossen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Die Temperatur darf weder zu hoch noch zu niedrig sein.

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Veröffentlichungsdatum: 15. Dezember 2020